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Gladbeck Neuer Wegweiser für Senioren
Wer hilft weiter, wenn ein Angehöriger plötzlich Kurzzeitpflege braucht" Und welche Freizeitangebote gibt es für Senioren" Diese und viele weitere Fragen beantwortet der sechste Seniorenwegweiser für Gladbeck.
Das übersichtlich gestaltete Heft liegt kostenlos in Banken, Sparkassen, Begegnungsstätten, Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern und Reha-Kliniken aus. Nützlich ist es nicht nur für die Senioren. "Der Wegweiser wird von Kindern, Enkeln, Nichten und Neffen meist intensiver gelesen", erklärte Bodo Dehmel von der Städtischen Seniorenberatung im Pressegespräch.
Der Seniorenwegweiser enthält Informationen von A wie Altenaktivitäten bis W wie Wohnraumberatung. Die Ansprechpartner aller Begegnungsstätten sind darin ebenso zu finden wie ambulante Pflegedienste und die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen. Neu ist zum Beispiel das Stichwortverzeichnis, das einen Überblick über die Themen gibt, aber auch das Stichwort "Grundsicherung". Darunter steht neben der Definition die Nummer des Sozialamtes, das über diese immer noch nicht
ausreichend bekannte Leistung Auskunft erteilt. Ebenfalls neu in den Wegweiser aufgenommen wurden das Seniorenkino und das Internetcafé.
Die letzte Auflage des Seniorenwegweisers war schnell vergriffen. Bodo Dehmel erklärt sich den Erfolg mit dem immer größeren Angebot für Senioren. "Der Markt ist so gewachsen, dass er kaum noch überschaubar ist", so Dehmel. Warum auch junge Leute von der Broschüre profitieren, verdeutlichte er sehr anschaulich: "Wenn Sie alleine leben und sich ein Bein und einen Arm brechen, können Sie sich nicht mehr alleine versorgen."
18. Juni 2004
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